Entfeuchtung durch Elektroosmose

Entfeuchtung durch Elektroosmose

Das Problem feuchte Mauern ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Seit Generationen versucht man mit den verschiedensten Methoden und Mitteln diesem Problem zu begegnen.

So wurde in der Vergangenheit mit Kohle, Teer, Lärchenholz, Lehm, Steine,— etc. versucht, die Feuchtigkeit nicht ins Mauerwerk gelangen zu lassen. Diese Methoden waren aber alle nicht dauerhaft.

1904 wurde  der Nobelpreis für Physik  an einen Herrn Reuss vergeben, der entdeckte, das Wasser immer vom positiv geladenen Pol zum negativ geladenen fließt.

Auf Basis dieser Erkenntnis entwickelten bereits in den 30-iger und 40-iger Jahren zwei Schweizer sogenannte Elektro-Osmose-Anlagen. In der Folge entstanden später verschiedene Firmen im deutschsprachigen Raum. In den 50-iger und 60-iger Jahren war die Blüte dieses Verfahrens. Unter anderem wurden dabei Teile von Schloss Schönbrunn, Schloss Wolfsburg und viele andere Bauten mit solchen Anlagen ausgestattet. Diese Anlagen funktionieren noch heute ohne Probleme. Die Methode ist also sehr bewährt und langlebig.

Erst später, ca. Mitte der 70-iger Jahre kamen dann die ersten chemischen Mittel auf den Markt, welche mittels Chemie versuchten, dass oben angesprochene Problem zu lösen.
Aus der passiven Elektroosmose wurde dann die aktive Osmose entwickelt.  Dazu wurden Sonden ins Mauerwerk mit leitfähigem Mörtel verputzt. Die neueste Technik auf diesem Gebiet basiert nun auf elektronischen Steuergeräten und einer Verkabelung rund um den betroffenen feuchten Bereich.

Wichtig: Es ist nicht mehr nötig, Sonden ins Mauerwerk einzubauen. Die Sonden haben in der Vergangenheit immer wieder Probleme verursacht. Jetzt genügt eine einfache Verlegung eines Kabels rund ums Gebäude. Dieses System bezeichnen wir BEA easydry eco.
Die Wirkungsweise der Elektro-Osmose-Anlage kann sofort überprüft werden. Ein neu entwickeltes Testgerät stellt fest, ob das Signal in den betroffenen Bereichen vorhanden ist. Damit ist eine sichere Erfolgskontrolle gegeben.

BEA easaydry eco  ist besonders für Einfamilienhäuser, aber auch größere Objekte bestens geeignet, da man auch mehrere Steuergeräte miteinander verbinden kann. Es ist eine sehr sichere und schonende Methode der Entfeuchtung. Es wird nicht in die Bausubstanz eingegriffen und es gibt keine Behinderungen, da die Verlegung auch im Außenbereich vorgenommen werden kann.

Nach der Installation der Anlage wird die Feuchtigkeit gemäß der ÖNORM mit der Darrmethode gemessen und protokolliert. Nach ca. 3 Monaten wird die erste Nachmessung durchgeführt, um zu prüfen, wie weit die Feuchtigkeit zurückgegangen ist. Auf Basis der Feuchtereduktion kann dann die Steuerung verändert und an die Meßergebnisse angepasst werden.

Vorteile und Beschreibung von BEA-easydry-eco-Systemen.

      • Sehr sichere und schnelle Entfeuchtung
      • Kein Eingriff in die Bausubstanz
      • Nur 5 Euro Stromkosten pro Jahr
      • Trocknungsfortschritt einstellbar
      • Meßbarer Erfolg in kurzer Zeit
      • Auf alle feuchten Gebäude anwendbar
      • Gewährleistung nach ÖNORM
      • Auch für Stein- und Mischmauerwerk
      • Sehr geringer Installationsaufwand
      • Anerkannte ÖNORM-Methode !
      • Sondenfrei
      • Nur einfache Verlegung eines Kabels
      • Derzeit 2 Größen von Steuergeräten